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Einreisebestimmungen – Thailand

Anmerkung

Generell wird allen visumpflichtigen Staatsbürgern empfohlen, ein Visum vor der Einreise zu beantragen. Reisende, die einen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen planen, müssen vor ihrer Ankunft ein Visum beantragen.

Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig und in gutem Zustand sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass. Der deutsche Kinderausweis wird in Thailand nicht anerkannt.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige müssen eine offizielle Zustimmungserklärung des oder der Sorgeberechtigten mit sich führen.

Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, wenn ein bestätigtes Rückflugticket vorgewiesen werden kann:
(a) EU-Länder und Schweiz für Aufenthalte von max. 30 Tagen (Einreise auf dem Luftweg) bzw. 15 Tagen (Einreise auf dem Landweg) (maximal 90 Tage innerhalb von 6 Monaten)), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern);
(b) (Aufenthalte von max. 30 Tagen): Türkei.

Touristenvisum bei der Einreise
U.a. Staatsangehörige der folgenden Länder, die im Besitz eines gültigen Reisepasses sowie bestätigter Weiter- bzw. Rückreisetickets sind, können ein Touristenvisum bei der Einreise über die Flughäfen Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Sukhothai International, Surat Thani, Phuket, Hat Yai, Samui International und Utapao für max. 15 Tage erhalten (Visagebühren in Höhe von ca. 1000 BHT, 2 Passfotos und der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel für die Dauer des Aufenthaltes sind hierfür erforderlich):
[2] Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 12 Stunden weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten

U.a. Touristen-, Transit- und Non-Immigrant Visa (für Geschäftsreisen).

Gültigkeitsdauer

90 Tage ab Ausstellungsdatum für einen Aufenthalt von bis zu 60 Tagen.

Antragstellung

Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Bearbeitungszeit

Vertretungen in Deutschland und Österreich: innerhalb von 5 Tagen bei persönlicher Beantragung; Ca. 3 Wochen bei postalischer Beantragung. Vertretungen in der Schweiz: 2-3 Werktage bei persönlicher Beantragung; Ca. 1 Woche bei postalischer Beantragung.

Ausreichende Geldmittel

Ausländer müssen während ihres Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Verlängerung des Aufenthalts

Visumfreie Aufenthaltsberechtigungen können nicht verlängert werden. Touristen- und Non-Immigrant Visa werden um ca. 30 Tage verlängert. Anträge werden beim Immigration Office bzw. an den Grenzübergängen gestellt.

Einreise mit Haustieren

Für Haustiere wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für Hunde und Katzen wird zusätzlich ein Tollwutimpfzertifikat verlangt.
Vor der Verbringung oder dem Transit durch Thailand müssen der Quarantänestation am Flughafen Bangkok (als Handgepäck Tel/Fax: (+66) 25 35 14 25 oder als Frachtgut Tel/Fax: (+66) 25 35 15 46) folgende Angaben gemacht werden: Flugstrecke, Ankunftszeit, Angaben zu den Tieren (z.B. Rasse, Geschlecht, Anzahl).
Der Export von Tieren ist nur mit einer Exportgenehmigung und einem amtlichen Gesundheitszeugnis erlaubt, das beim Amtstierarzt am Flughafen Bangkok erhältlich ist.
Anmerkung: Die Einfuhr von Pitbull Terriern und amerikanischen Staffordshire Terriern ist verboten.

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 25.08.2009

Aktuelle Hinweise

  • Die politische Situation in Thailand hat sich wieder beruhigt. Der Notstand (?state of emergency“), den die thailändische Regierung am 12. April 2009 über Bangkok und Teile einiger Nachbarprovinzen (Nonthaburi, Nakhon Thani, Pathum Thani, Ayutthaya und Samut Prakan) verhängt hatte, ist seit dem  24. April 2009 aufgehoben.
  • Es gilt der generelle Rat, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu vermeiden. Die Ursachen des politischen Streites sind nicht behoben. Spannungen werden immer auch öffentlich werden.
  • Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird abgeraten. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.
  • Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands ( Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus

Wie in vielen andere Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden. Diese Gefahr besteht noch am ehesten in der Hauptstadt, vor allem gegen zentrale Einrichtungen des Staates. In den großen Touristenzentren außerhalb Bangkoks wie Pattaya, Phuket, Koh Samui u.a. gilt diese Vermutung weniger, ebenso wenig im Norden Thailands (Chiang Mai, Chiang Rai). Konkrete Hinweise oder Verdachtsmomente liegen dem Auswärtigen Amt aber nicht vor. Ausländer sind bisher von allen Auseinandersetzungen nicht direkt betroffen worden.

Im muslimischen Süden Thailands ist die Lage grundsätzlich anders zu bewerten. Seit Anfang 2004 verüben radikale Angehörige der muslimischen Bevölkerungsminderheit in den südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagierten. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es  immer wieder Tote und Verletzte.

Nach einer Anschlagsserie in der Stadt Yala im Sommer 2005 erklärte die thailändische Regierung den “besonderen Notstand” für die drei südthailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani. Im September 2006 kamen bei sechs koordinierten Bombenanschlägen im Zentrum der Stadt Hat Yai (Provinz Songkhla) vier Menschen ums Leben. Darunter befand sich auch erstmals ein kanadischer Staatsangehöriger.

Am 15.03.2008 explodierten in und vor einem auch von Ausländern häufig frequentierten Hotel in der Provinzhauptstadt Pattani Bomben, die zwei Menschen töteten und 14 weitere verletzten. Am selben Tag detonierte eine Autobombe in Yala, wobei der mutmaßliche Attentäter getötet wurde.

Reisen über Land

Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe gut vorbereitet, am besten unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet.

Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.

Piraterie

Vor der kambodschanischen Küste wurde im Dezember 2008 im Golf von Thailand ein privates Segelboot von Piraten überfallen. Der Skipper wurde dabei getötet.

Währung, Geld

Währung

1 Baht = 100 Satang. Währungskürzel: BHT, THB (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 100, 50 und 20 BHT. Münzen sind im Wert von 10, 5, 2 und 1 BHT sowie 50 und 25 Satang im Umlauf. Zusätzlich gibt es eine große Anzahl von Gedenkmünzen, die ebenfalls gesetzliche Zahlungsmittel sind.

Geldwechsel

Bargeld kann in Banken, Hotels (hohe Gebühren) und in autorisierten Wechselstuben (beste Kurse) in größeren Städten getauscht werden (Öffnungszeiten 08.00-20.00 Uhr). Außerhalb der größeren Städte und Touristenzentren lassen sich Banknoten über 100 BHT nur schwer wechseln, es empfiehlt sich daher die Mitnahme von Geldbeträgen in kleinerer Stückelung.

ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Kreditkarten

American Express, Eurocard, MasterCard und Visa werden vielerorts angenommen, Diners Club seltener. Mit Kreditkarten kann man auch im ganzen Land Geld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Euroschecks werden nur von der Thai Farmers Bank eingelöst.

Öffnungszeiten der Banken

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr.

Gesundheitshinweise – Thailand

Erforderliche Impfungen

Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen landesweit, vor allem in Phitsanulok, Phichit und Surat Thani vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Chikungunya-Fieber ist wie Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet.

In den Grenzgebieten im Westen und in den Feuchtbiotopen an der Südostküste tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt vor allem im Buschland im Norden und Nordosten auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Mai bis Oktober vor allem in den ländlichen und suburbanen Gebieten im Norden.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gesundheitsvorsorge

In größeren Ortschaften ist die medizinische Versorgung sehr gut, auf dem Land entspricht sie eventuell nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Alle großen Hotels haben Bereitschaftsärzte.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Vogelgrippe

Von der hochpathogenen Vogelgrippe durch Influenza A (H5N1) waren in der Vergangenheit vor allem die zentralen und nördlichen Landesteile betroffen, wo der Erreger offenbar endemisch ist. Von 2004 bis 2006 gab es auch eine Reihe menschlicher Erkrankungen und Todesfälle. Die meisten Betroffenen hatten unmittelbaren Kontakt zu befallenen Tieren.
Im Februar 2007 wurde das Vogelgrippevirus bei Hühnern in einem Dorf 80 km östlich von Bangkok nachgewiesen. Die letzten Fälle von Vogelgrippe kamen Ende 2008 einer privaten Hühnerzucht in der Provinz Sukhothai vor.

In einem Merkblatt veröffentlicht das Auswärtige Amt folgende Hinweise zur Vogelgrippe:
Reisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbedenklich angesehen.
Der Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden.
Kein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
Das Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten.
Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind.
Verzicht auf Halten von Ziervögeln bei Aufenthalt in den betroffenen Regionen.
Ein gegen Vogelgrippe wirksamer Impfstoff steht gegenwärtig nicht zur Verfügung.

Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und älter als neun Monate sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die den Transitraum in Thailand nicht verlassen. Sollte keine Gelbfieberimpfbescheinigung vorgewiesen werden können, wird eine Quarantäne von sechs Tagen verhängt bzw. wird der Reisende ausgewiesen.

[2]
Malaria in der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum kommt ganzjährig in ländlichen Regionen und vor allem in den Wäldern und Hügellandschaften im ganzen Land und vor allem in den Grenzgebieten vor. Ein mittleres Risiko in diesen Gebieten weiter landeinwärts, ein geringes Risiko in den Waldgebieten der zentralen, nördlichen und östlichen Landesteile und auf einigen Inseln. Als weitgehend malariafrei gelten Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chanthaburi, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Ko Samui, Krabi, Songkhla.Starke Chloroquin-, Sulfadoxin/Pyrimethamin- und Mefloquin-Resistenz wurde gemeldet.

[3]
Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. In den meisten Hotels wird jedoch abgefülltes Trinkwasser kostenlos zur Verfügung gestellt.

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Land und Leute – Thailand

Essen & Trinken

Es gibt sowohl europäische als auch asiatische Restaurants. Thailändisches Essen ist äußerst schmackhaft und scharf gewürzt; in den meisten Restaurants wird jedoch berücksichtigt, dass Europäer scharfes Essen nicht gewöhnt sind. Vor allem Pri-Kee-Noo, kleine rote oder grüne Pfefferschoten, sind von Neuankömmlingen mit äußerster Vorsicht zu genießen. Diese werden meist in einer Vinaigrette zum Hauptgericht serviert. Zu den Spezialitäten zählen Tom Ka (Kokosmilchsuppe mit Makroot-Blättern, Lemon Grass, Ingwer sowie Huhn oder Krabben); Reis mit Kaeng Pet (scharfer »Roter« Curry mit Kokosmilch, Kräutern, Knoblauch, Pfefferschoten, Krabbenpaste, Koriander und anderen Gewürzen); Kaeng Khiaw (»Grüner« Curry mit Auberginen, Rind oder Huhn); Gai Yang (Grillhähnchen) und Kao Pat (Reispfanne mit Krabben, Huhn- und Schweinefleisch, Zwiebeln, Eiern und Safran). Diese Gerichte werden oft mit Zwiebeln, Gurken, Sojasoße und Pfefferschoten serviert. Unter den Nachspeisen sind Salim (süße Nudeln in Kokosmilch) und Songkaya (Pudding aus Kokosmilch, Ei und Zucker, oft in einer Kokosnussschale serviert) besonders zu empfehlen. Lecker zum Frühstück sind auch Mangos mit süßem Reis (in Kokosmilch gekocht), die allerdings nur während der Mangoernte von März bis Mai angeboten werden. Weitere exotische Obstsorten sind Papaya, Jackfruit, Mangosteens, Rambutans, Pomelos (süße Grapefruit) und vor allem Durians, die von Ausländern (die man hier »Farangs« nennt) wegen ihres eigenartigen Geruchs entweder heiß geliebt oder geradezu verabscheut werden. Man sollte jedoch beachten, dass zahlreiche Hotels die Aufbewahrung von Durians im Zimmer nicht zulassen. In thailändischen Restaurants isst man mit Löffel und Gabel, in chinesischen Restaurants mit Stäbchen oder auf Wunsch mit Messer und Gabel. In Restaurants werden meist vor dem Essen heiße oder kalte Erfrischungstücher zum Händeabwischen gereicht.

Getränke: Kokosmilch wird direkt aus der Schale angeboten. Neben zahlreichen anderen einheimischen Getränken sind vor allem Singha-Bier und Sang Thip-Whisky eine Kostprobe wert.

Nachtleben

Bangkoks Nachtleben ist weltberühmt; Nachtklubs, Straßencafés, klassische Tanztheater und Kinos sind bis spät in die Nacht geöffnet.

Einkaufstipps

Besonders schöne Mitbringsel sind thailändische Seide und Baumwollstoffe, Lederwaren, Silber, Keramik mit grüner Celadon-Glasur, Puppen, Masken, Lackarbeiten sowie Artikel aus Bambus und Bronze. Der Wochenendmarkt in Bangkoks Chatuchak Park ist herrlich zum Stöbern und Staunen, hier ist von echten Antiquitäten bis hin zu Kampffischen alles erhältlich. Maßgeschneiderte Kleidung ist ebenfalls zu empfehlen und kann innerhalb von wenigen Tagen angefertigt werden.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 10.00-19.00 Uhr (Kaufhäuser), 08.00-21.00 Uhr (kleinere Läden). Die meisten Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.

Sport

In den meisten Urlaubsgebieten gibt es auch Golfplätze.

Schwimmen und Tauchen sind beliebt an den weitläufigen Stränden und auf den Inseln. Bereits mit der Taucherbrille erhält man einen einmaligen Einblick in die klare, bunte Unterwasserwelt; Ausrüstungen zum Tiefseetauchen stehen vor allem in den Feriengebieten zum Verleih. Wasserskifahren kann man hauptsächlich in Pattaya und im Binnenland auf dem Chaophraya bei Nonthaburi und Pakred in der Nähe von Bangkok. Jet-Skis stehen in den Urlaubsorten zum Verleih. An vielen Stränden wird Paragliding angeboten.

Publikumssport:
Boxkämpfe werden an drei Abenden der Woche sowie Samstag nachmittags im Lumphini-Stadion veranstaltet, im Ratchadamnoen-Stadion viermal die Woche. Pferderennen finden alle zwei Wochen sonntags im Royal Bangkok Sports Club und sonntags im Royal Bangkok Turf Club statt. Flugdrachenkampf ist ein Sport, den es nur in Thailand gibt, in Bangkok kann man den Veranstaltungen von Ende Februar bis Anfang Juni im Pramane-Park (Bangkoks größtem Park) beiwohnen.

Veranstaltungskalender

In Thailand finden über das ganze Jahr verteilt unzählige Feiern und Festivitäten statt. Einige davon, wie beispielsweise Songkran, das alte Thai Neujahr (im April), Visaka Puja, ein buddhistisches Fest (im März), sowie Loi Krathong (im November) werden landesweit gefeiert, während andere lediglich auf bestimmte Regionen beschränkt sind. Ein detaillierter Veranstaltungskalender ist von der Tourism Authority of Thailand erhältlich (s. Adressen).

Febr. Blumenfest, Chiang Mai. Febr. Chinesisches Neujahr in Bangkok. Febr. Hochzeit unter Wasser, Trang. Jan.-Febr. Internationales Film-Festival, Bangkok. März Magha Puja (buddhistisches Fest), That Phanom. März Magha Puja, Bangkok. Apr. Phanom Rung Kirmes, Phanom Rung. Apr. Songkran, das alte Thai Neujahr (im April), Chiang Mai und versch. Orte. Apr. Wimaya Nattakan Ton und Licht-Show, Nakhon Ratchasima. Mai Visakha Puja, versch. Orte. Mai Raketenfest, Yasothon. Jul. Tak Bat Dok Mai, Saraburi. Jul. Kerzenfest, Ubon Ratchathani. Sept. Langbootrennen auf dem Mekong, Nakhon Phanom. Sept. Elefanten-Polo, Hua Hin. Okt. Vegetarierfest, Trang. Okt. Wasserbüffelrennen, Chon Buri. Okt. Bootsprozession, Nakhon Phanom. Okt. Naga Feuerbälle, Nong Khai. Nov. Bootsrennen, Buri Ram. Nov. Phimai-Fest, Prasat Hin Phimai.

Sitten & Gebräuche

Umgangsformen: Die traditionellen Gebräuche in Thailand sind seit Jahrhunderten kulturellen Einflüssen aus China, Indien und neuerdings auch aus dem Westen ausgesetzt. Westlichen Besuchern gibt man oft zur Begrüßung die Hand, Thailänder werden auf traditionelle Art begrüßt, mit aneinandergelegten Handflächen, wobei die Fingerspitzen nach oben zeigen, und leichter Verbeugung. Westliche Besucher sollten sich nicht scheuen, Thailänder auf die traditionelle Weise zu begrüßen. Buddhistische Mönche werden stets auf diese Art gegrüßt. Nahaufnahmen mit dem Fotoapparat dürfen nicht ohne Einwilligung der Mönche gemacht werden. Die königliche Familie genießt grenzenlosen Respekt, und ihre Handlungen werden niemals in Frage gestellt. Besucher sollten dies berücksichtigen und in keiner Weise Kritik üben. Im Allgemeinen sind Thailänder sehr zurückhaltende Menschen und verlieren nur selten die Ruhe. Westliche Besucher sollten beachten, dass nur Kinder Ärger und Frustration zum Ausdruck bringen dürfen. Ein Erwachsener, der sich so verhält, »verliert sein Gesicht«. Geduld und Ruhe sind an der Tagesordung. Vor dem Betreten eines Privathauses oder eines Tempels werden die Schuhe ausgezogen. Man sollte nie mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zeigen oder Thailänder, insbesondere Kinder, am Kopf berühren.

Kleidung: Freizeitkleidung ist überall akzeptabel, selten wird von Männern erwartet, dass sie einen Anzug tragen. Ein traditionelles thailändisches Hemd ist für Männer die beste Bekleidung für besondere Anlässe. Badekleidung gehört an den Strand, »oben ohne« wird ungern gesehen.

Rauchen ist in Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken verboten.

Trinkgeld:
Die meisten Hotels berechnen 10% Bedienungsgeld und 11% Regierungssteuer. In Restaurants werden ca. 10% Trinkgeld erwartet. Weniger als 10 BHT Trinkgeld gelten als Beleidigung. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Urlaubsorte – und Ausflüge

5-tägige: (a) Bangkok – Ayutthaya – Pattaya – Rayong – Koh Chang – Bangkok. (b) Bangkok – Kanchanaburi – Ratchaburi – Hua Hin – Bangkok. 7-tägige: (a) Bangkok – Chiang Mai – Chiang Rai – Goldenes Dreieck – Bangkok. (b) Bangkok – Surat Thani – Koh Phangan – Koh Samui – Bangkok. (c) Bangkok – Mae-Hon-Song – Pai – Chiang Mai – Bangkok.

Strände

Östlich von Bangkok am Golf von Thailand liegen Pattaya, Südostasiens bekanntester Badeort, und das weniger überlaufene Ferienzentrum Bang Saen. Nicht weit enfernt ist Koh Samet, eine unberührte Insel, die leicht per Boot (Fahrzeit 30 Min.) von Rayong erreicht werden kann. Eine ca. zweistündige Autofahrt westlich von Bangkok entfernt liegen Cha’am und Hua Hin. Hua Hin war einst ein königlicher Badeort und erfreut sich momentan wieder zunehmender Beliebtheit.
Zahlreiche beliebte Ferienziele liegen am Indischen Ozean. Die Insel Phuket ist durch einen Damm mit der Südwestküste Thailands verbunden. Es gibt aber immer noch einige menschenleere Strände und abgelegene Buchten.
In der Phang Nga Bay, die von Phuket aus leicht zu erreichen ist, ist der Ausblick auf das Meer und die umliegenden Inseln wirklich atemberaubend. Ca. 3500 Inseln (Hongs) sind über die ganze Bucht verteilt. Einige wenige der felsigen Inseln bieten in ihrem Inneren einer reichhaltigen Fauna und Flora ein Zuhause. Ein Veranstalter bietet spezielle Kanuausflüge, mit denen man durch Felsspalten und Höhlen das Innere der Hongs besuchen kann.

Bangkok

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Die dem Stadtbild nach stark westlich orientierte Hauptstadt ist dennoch ihrem Wesen nach asiatischen Traditionen verhaftet geblieben. Bangkok ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, die rapiden Veränderungen und der zunehmende Wohlstand haben jedoch auch Nachteile gebracht. Es gibt zuviel Straßenverkehr und die Stadt kommt während der Hauptverkehrszeiten oft zu einem kompletten Stillstand. Weder der neue Skytrain noch die neue U-Bahn vermochten das Verkehrschaos spürbar aufzulockern.
Die besten Hotels überblicken den Chaophraya-Fluss, an dessen Ufer auch der Königs-Palast zu finden ist. Das riesige Gelände beherbergt den Wat Phra Kaeo, den Tempel des Smaragdbuddha. Diese Buddhafigur besteht aus einer besonders leuchtend-grünen Jadeart und ist nicht, wie man vermuten könnte, mit Smaragden besetzt. Für den Besuch des Königs-Palastes gelten bestimmte Kleidungsregeln. So müssen Frauen Hosen oder einen Rock tragen, der die Knie bedeckt, und von Männern werden lange Hosen erwartet. Andernfalls wird der Eintritt verweigert. Flussaufwärts vom Königs-Palast ist das Königliche Bootshaus. Hier kann man die reich verzierten königlichen Barkassen bewundern, die für königliche Prozessionen auf dem Chaophraya verwendet werden. Innerhalb der Stadtgrenzen Bangkoks gibt es über 300 faszinierende Tempel und Schreine. Am bekanntesten sind Wat Benchamabophit (Marmor-Tempel), Wat Arun (Tempel der Morgendämmerung) und Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddhas). Eine der größten Tempelanlagen des Landes ist Wat Pho. Die gesamte Anlage besteht aus über 30 Tempeln, von denen der Tempel des Liegenden Buddhas der größte ist. Mit einer Länge von über 44 m und einer Höhe von 15 m hat diese Buddhafigur unglaubliche Ausmaße. Die eindrucksvollen Tempelanlagen von Angkor Wat (s. Kambodscha) können mit einer Verbindung von Bangkok Airways bequem erreicht werden.
Ein Besuch der zahlreichen farbenfrohen Märkte ist ebenfalls zu empfehlen, besonders erwähnt seien hier die berühmten Schwimmenden Märkte. Allerdings sind sie in den letzten Jahren mehr und mehr zur Touristenattraktion geworden. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Lak Muang (»Stadtstein«), der Erawan-Schrein, an dem tägliche frische Opfergaben dargebracht werden, und das Nationalmuseum. Im Suan Pakkard-Palast kann man wertvolle Antiquitäten besichtigen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das zu einem Kunstgewerbemuseum umgebaute Haus des amerikanischen Seidenhändlers Jim Thompson, der 1967 spurlos in Malaysia verschwand. Ebenso interessant sind der Bangkoker Zoo und die Schlangenfarm des Rotkreuzzentrums. Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten können überraschend groß sein; am besten benutzt man ein Taxi.

Ausflüge

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Flussaufwärts liegen die alte Hauptstadt Ayutthaya und der alte Sommerpalast Bang Pa-In inmitten herrlicher tropischer Gärten. Beide sind bequem mit einem der zahlreichen Ausflugsboote auf dem Chaophraya zu erreichen.
Östlich von Bangkok liegt die Ancient City, ein riesiges Privatgrundstück mit Modellen der bedeutendsten thailändischen Baudenkmäler (zum Teil in Originalgröße) sowie der in der Nähe der Grenze nach Kambodscha gelegenen eindrucksvollen Tempelruinen des Kaiserreiches der Khmer.

Die Landesmitte

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Die zentrale Hochebene nördlich von Bangkok ist die wohlhabendste Region des Landes.

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Phitsanulok bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung an, z. B. zu den alten Königsstädten Sukhothai und Kamphaeng Phet. Sukhothai und die Umgebung wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vom historischen Sukhothai sind heute nur noch Ruinen zu sehen, die alle zu einem Nationalpark gehören. Das große Gelände umfasst Paläste, Tempel und Pavillons sowie zahlreiche Seen und Kanäle. Im März werden hier zahlreiche religiöse Feste begangen.
In der Provinz Kanchanaburi im Westen des Landes gibt es heute moderne Hotels; eine Rundreise durch diese schönste Gegend Thailands westlich von Bangkok lohnt sich unbedingt. In Kanchanaburi steht die berühmte »Brücke über den Kwai«; ferner gibt es herrliche Wasserfälle und Kalksteinhöhlen zu bewundern.
Im Nordosten, etwa drei Autostunden von Bangkok entfernt, liegt der Khao Yai National Park & Wildlife Reserve. Außer der erstaunlichen Pflanzen- und Tierwelt gibt es in diesem sehr beliebten Nationalpark auch ein kleines Ferienzentrum mit Hotels, so dass man von hier aus problemlos zahlreiche historische Stätten und die großartigen Ruinen der alten Khmer im Nordosten Thailands besuchen kann (u. a. in Pimai, Lop Buri und Phanom Rung). Im Nordosten werden Feste gefeiert, die man in anderen Landesteilen nicht kennt; besonders erwähnt sei hier das Elefantentreiben bei Surin, das alljährlich im November stattfindet.

Chiang Mai

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Chiang Mai im Norden ist die zweitgrößte Stadt Thailands. Von hier aus kann man die reizvolle Umgebung erkunden: die alten und wunderschönen Tempel; Teakwälder, in denen Elefanten zur Arbeit eingesetzt werden; geheimnisvolle Höhlen und Wasserfälle und die Völkerstämme des Nordens mit ihrer einzigartigen Kultur. Einer der bekanntesten Tempel in Nordthailand ist der Doi Suthep, der eine wunderbare Aussicht über die Stadt bietet. Hoch auf einem Berg gelegen, kann er entweder mit einer Zahnradbahn oder über eine Treppe mit 400 Stufen erreicht werden.

Ausflüge

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Verschiedene Dörfer in Stadtnähe sind für einheimische Kunstgewerbeartikel bekannt; im Mae-Sa-Tal gibt es eine »Elefantenschule« und eine Orchideenfarm; längere Touren führen zum Doi Inthanan National Park und nach Chiang Rai in der Nähe des Mekong-Flusses und des Goldenen Dreiecks. Die größte Stadt im Goldenen Dreieck ist Mae Sai an der Grenze zu Myanmar. Hier kann man burmesische Waren wie Teppiche, Gewürze und Kräuter preiswert erstehen.

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Songkhla im Süden des Landes am Golf von Thailand liegt etwa 1300 km von Bangkok entfernt; ein reizvoller, freundlicher Ferienort mit chinesischem Flair, ideal für Erholungssuchende. Weiter nördlich im Golf von Thailand liegen die idyllischen Inseln Koh Samui und Koh Phangan mit feinem Sandstrand, zahlreichen Kokosnussplantagen und erfrischenden Wasserfällen. Wenn sie auch kein Geheimtipp mehr sind, stellen sie doch eine gute Alternative zu den größeren Touristenzentren dar.

Kommunikation – Thailand

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 900 und 1800. Netzbetreiber sind u.a. Advanced Info Service (Internet: www.ais900.com) (GSM 900) und Total Access Comms (Internet: www.dtac.co.th) (GSM 1800).

Fax

Bei der Communication Authority of Thailand und größeren Hotels.

Internet/E-Mail

In Städten und Urlaubsgebieten gibt es zahlreiche Internetcafés mit öffentlichem Internet-/E-Mail-Zugang. Internetanbieter sind Internet Thailand (Internet: www.inet.co.th) und Asia Infonet (Internet: www.asianet.co.th).

Telegramme

Nimmt das Hauptpostamt in der New Road, Bangkok, sowie jedes Telegrafenamt entgegen.

POST- UND FERNMELDEWESEN

Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche. Öffnungszeiten der Postämter: Das Hauptpostamt in Bangkok öffnet Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen 08.00-13.00 Uhr. Postämter in anderen Landesteilen öffnen in der Regel 08.30-15.30 Uhr.

Deutsche Welle

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

internationaler Reiseverkehr – Thailand

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft heißt Thai Airways International (TG) (Internet: www.thaiair.com). Thai Airways fliegt zweimal täglich zwischen Frankfurt und Bangkok und täglich zwischen München und Bangkok.

Nonstop-Verbindungen von Frankfurt bestehen mit Lufthansa (LH), und Thai Airways (TG).

Air Berlin (AB) bedient Bangkok von mehreren deutschen Flughafen sowie von Wien und Zürich. Weitere Verbindungen von Deutschland nach Koh Samui und Phuket (Phuket auch von Wien).

Von Wien aus fliegt Austrian Airlines (OS) direkt, von Zürich aus Swiss (LX) (direkt) und Austrian Airlines (OS) (über Wien).

Finnair (AY) fliegt täglich ab Wien via Helsinki nach Bangkok.

Mahan Air (W5) (Internet: http://www.mahan.aero/) fliegt ab Düsseldorf via Teheran nach Bangkok.

Internationale Flughäfen

Suvarnabhumi International Airport (BKK) (Internet: www.airportthai.co.th) liegt 25 km östlich vom Stadtzentrum Bangkoks.
Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstuben, Geldautomaten, Duty-Free u.a. Geschäfte, Restaurants, Bars, Cafés, Konferenzeinrichtungen, Flughafenhotel, Tourist-Information, Mietwagenschalter.

Linien- und Airport-Express-Busse in die Stadt (05.00-24.00 Uhr). Eine City-Link-Verbindung befindet sich im Bau. Taxis.

Chiang Mai International Airport (CNX) (Internet: http://www2.airportthai.co.th/) liegt am Stadtrand (Fahrzeit 10 Min.). Flughafeneinrichtungen: Mietwagenschalter, Gepäckaufbewahrung, Bank/Wechselstube, Restaurant und Bar. Zur Innenstadt fährt man am besten mit dem Taxi oder dem Hotelshuttlebus.

Phuket International Airport (HKT)
(Internet: http://www2.airportthai.co.th/) liegt 35 km von Phuket entfernt. Mietwagenschalter, Gepäckaufbewahrung, Restaurant, Duty-free-Shop, Erste-Hilfe-Station Postamt und Bar. Busse und Taxis fahren zur Stadt.

Hat Yai International (HDY) (Internet: http://www2.airportthai.co.th/) fertigt Inlandsflüge und Flüge zu anderen asiatischen Städten ab, v.a. Malaysia. Die nächstgelegene Stadt Songkhla ist ca. 20 km entfernt. Taxis, Busse und Züge stehen zur Verfügung.

Chiang Rai International (CEI) (Internet: http://www2.airportthai.co.th/) liegt 8 km außerhalb der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Flughafeneinrichtungen: Geschäfte, Mietwagenschalter, Bank/Wechselstube, Restaurant und Bar. Taxis und Hotelshuttlebusse.

Samui International Airport (USM) liegt auf der Insel Koh Samui. Fähren nach Ko Pha Ngan fahren am nahe gelegenen Big Buddha Pier ab. Express-Fähren nach Koh Tao und Chumphon vom Maenam Strand, 6km nordwestlich des Flughafens.

Schiff

Bangkok ist der größte internationale Hafen Thailands. Passagierverkehr im kleinen Rahmen wird von Fracht- und Passagierschifffahrtsgesellschaften betrieben. Fährüberfahrten für Passagiere zwischen Thailand und Laos sind an mehreren Stellen entlang des Mekong möglich.

Kreuzschifffahrtsunternehmen, die u.a. Bangkok und Phuket anfahren, sind u.a.
Princess Cruises (Internet: www.princess.com),
Seabourn (Internet: www.seabourn.com),
Silversea (Internet: www.silversea.com) und
Star Clippers (Internet: www.starclippers.com).

Bahn

Direktzüge der State Railways of Thailand (Internet: http://www.railway.co.th/) fahren von Bangkok nach Butterworth in Malaysia, mit Anschluss in weitere Städte von Malaysia und Singapur, sowie von Bangkok nach Aranyaprathet an der Grenze zu Kambodscha und nach Nong Khai in Laos.

Der luxuriöse Eastern & Oriental Express (Internet: www.orient-express.com) fährt von Bangkok nach Singapur.

Bus/Pkw

Von Kambodscha, Malaysia und Laos kann man auf dem Landweg nach Thailand einreisen. Der Asian Highway verbindet Thailand mit den Nachbarländern. Die Straßen nach Myanmar sind offiziell für Touristenreisen nicht geöffnet.

Klimatisierte Reisebusse fahren in Grenzstädte und können auf Busbahnhöfen oder in Reisebüros gebucht werden.

nationaler Verkehr – Thailand

Flugzeug

Thai Airways International (TG) Internet: www.thaiair.com) sowie Bangkok Airways (PG) (Internet: www.bangkokair.com) fliegen alle größeren Städte an. Außerhalb der Hauptsaison gibt es oft Vergünstigungen und Sondertarife.

Airpässe

Der Airline-Verbund Star Alliance bietet seinen Kunden den Thailand Airpass für Flüge innerhalb Thailands an. Der Pass kann in Verbindung mit jedem internationalen Flug erworben werden, wenn es ein Rund- oder Gabelflug ist. Es können 3 bis 10 Streckencoupons gekauft werden und die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 3 Monate.

Inland-Flughäfen

Bangkok Don Muang Airport (DMK) (Internet: http://www2.airportthai.co.th/) liegt 24 km nördlich von Bangkok. Bank, Geldautomat, Wechselstube, Tourist-Information, Internetzugang, Restaurant, Erste-Hilfe-Station.

Züge, Busse und Taxis verbinden den Flughafen mit Bangkok.

Schiff

Es gibt saisonbedingt etwa 1600 km befahrbare Wasserwege. Eine Fährverbindung zwischen Thahnon Tok und Nonthaburi besteht, es gibt auch zahlreiche Wassertaxis.  Während der Monsunzeit sind Fährverbindungen begrenzt, besonders von Mai bis Oktober entlang der Ostküste und Andamanküste, sowie November bis Januar an der Golfküste.

Die Sehenswürdigkeiten entlang des Chao Phraya-Flusses, der auch durch Bangkok fließt, erkundet man am besten mit dem Chao Phraya Touristenboot (Internet: www.chaophrayaboat.co.th).

Bahn

Das Bahnnetz erstreckt sich über 4600 km und verbindet alle größeren Städte (ausgenommen Phuket). Die nationale Bahngesellschaft ist die State Railway of Thailand (Internet: www.railway.co.th).
Die vier Hauptstrecken führen in den Norden nach Chiang Mai und in die östlichen, südlichen und westlichen Regionen des Landes; ferner gibt es eine Bahnstrecke zwischen Thonburi (Bangkok) und Nam Tok über die berühmte Brücke über den Fluss Kwai. Auf allen Strecken verkehren täglich mehrere Züge, z. T. führen sie Speise- und Schlafwagen und haben eine Klimaanlage. Die Züge fahren i. Allg. recht langsam, jedoch bequem.

Der Southern Line Express hält in Surat Thani, von wo Fahrgäste per Bus und Fähre zur Insel Koh Samui weiterfahren können. Einige Fahrpläne sind auch auf Englisch erhältlich.

Der Eastern & Oriental Express fährt innerhalb von drei Tagen an Sehenswürdigkeiten wie Chiang Mai, Lampang, der Ruinenstadt Ayutthaya und der Brücke am Kwai vorbei.

Anmerkung (Bahn)

Mit dem Thailand Rail Pass der State Railway of Thailand kann man an 20 Tagen in der 2. oder 3. Klasse durch Thailand reisen.

- Fahrkarten für alle Klassen können 60 Tage im Voraus in der Hauptgeschäftsstelle des Advance Booking Office im Hauptbahnhof Bangkok gelöst werden, das von 07.00 bis 16.00 Uhr täglich geöffnet ist. Die Geschäftsstellen sind telefonisch unter (02) 224 77 88, (02) 223 37 62 oder (02) 225 03 00 -5100 zu erreichen.

- Reisende dürfen kostenlos Gepäck befördern: In der ersten Klasse 50 kg, in der zweiten klasse 40 kg und in der dritten Klasse 30 kg. Kinder, die zum halben Preis reisen, dürfen jeweils die Hälfte des Gepäcks der entsprechenden Beförderungsklasse mitnehmen.

- Kinder über drei bis zu 12 Jahren, die nicht größer als 1,50 m sind, zahlen den halben Preis. Kinder von drei Jahren oder jünger und unter 1 m sind, reisen kostenlos – haben aber keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.

- Erstattungen einer Fahrt müssen innerhalb von drei Stunden nach Anfahrtszeit beantragt werden und werden entsprechend den Beförderungsbedingung abgerechnet.

Bus/Pkw

Das Straßennetz (52.000 km) in Thailand ist relativ gut ausgebaut, es gibt zahlreiche Schnellstraßen. Linksverkehr.

Bus:
Langstreckenbusse verkehren zwischen allen Städten und in alle Landesteile. Das staatliche Busunternehmen heißt Bor Kor Sor (BKS). Es ist günstig und zuverlässig. Die Busse sind jedoch überfüllt. In den klimatisierten und komfortableren Bussen privater Unternehmer kann man Sitzplätze buchen, die Preise liegen jedoch etwas höher. Buchungen können in Hotels, Reisebüros oder an den großen Busterminals in Bangkok vorgenommen werden.

Taxi:
Es empfiehlt sich, den Fahrpreis vor Fahrtantritt auszuhandeln; die meisten Taxifahrer sprechen allerdings kaum Englisch. Taxis verkehren in Thailand Tag und Nacht überall. Trinkgeld wird nicht erwartet. Es gibt drei verschiedene Arten von Taxis, solche mit Taxameter, solche ohne Taxameter und die dreirädrigen Tuk-Tuks (Motorrikscha). Auch in Taxis mit Taxameter kann man den Fahrpreis aushandeln. Während der Hauptverkehrszeit kommt man mit dem Tuk-Tuk schneller voran. Besucher sollten den Namen eines nahe gelegenen Hotels oder einer Sehenswürdigkeit im Zusammenhang mit dem Fahrziel angeben. Taxifahrer versuchen des öfteren, ihre Fahrgäste zu einem Touristengeschäft abzuschleppen (wo sie Kommission erhalten), bevor sie sie zu ihrem Ziel fahren.

Mietwagenfirmen
gibt es in allen größeren Städten.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr

Die Government Mass Transit Authority (Internet: www.bts.co.th) ist für den öffentlichen Nahverkehr in Bangkok zuständig. Es gibt eine U-Bahn, Wassertaxis, Taxis, den Skytrain. Der Skytrain, Bangkoks hochmodernes Verkehrsmittel, ist ideal zum Sightseeing: Die Hochbahn fährt über den Straßenschluchten der Hauptverkehrsachsen.

Das Bangkok Transit System BTS betreibt auch Shuttle Busse, die zwischen 06.30 und 22.30 Uhr auf sechs verschiedenen Strecken fahren (Internet: www.bts.co.th/en/service.asp). Außerdem gibt es viele private Bus- und Minibusunternehmen. In klimatisierten Bussen und Schnellbussen liegen die Fahrpreise höher, i. Allg. sind sie jedoch immer noch preiswert. Bezahlt wird beim Schaffner. In Stadtbussen sollte man die Rücksitze für die buddhistischen Mönche freihalten. Es empfiehlt sich, bei der Ankunft in Bangkok einen Plan des Busliniennetzes zu kaufen.

Wassertaxis
sind sehr gebräuchlich, zeitsparend und preiswert.

Thailand – Bankok

Bangkok

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Die dem Stadtbild nach stark westlich orientierte Hauptstadt ist dennoch ihrem Wesen nach asiatischen Traditionen verhaftet geblieben. Bangkok ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, die rapiden Veränderungen und der zunehmende Wohlstand haben jedoch auch Nachteile gebracht. Es gibt zuviel Straßenverkehr und die Stadt kommt während der Hauptverkehrszeiten oft zu einem kompletten Stillstand. Weder der neue Skytrain noch die neue U-Bahn vermochten das Verkehrschaos spürbar aufzulockern.
Die besten Hotels überblicken den Chaophraya-Fluss, an dessen Ufer auch der Königs-Palast zu finden ist. Das riesige Gelände beherbergt den Wat Phra Kaeo, den Tempel des Smaragdbuddha. Diese Buddhafigur besteht aus einer besonders leuchtend-grünen Jadeart und ist nicht, wie man vermuten könnte, mit Smaragden besetzt. Für den Besuch des Königs-Palastes gelten bestimmte Kleidungsregeln. So müssen Frauen Hosen oder einen Rock tragen, der die Knie bedeckt, und von Männern werden lange Hosen erwartet. Andernfalls wird der Eintritt verweigert. Flussaufwärts vom Königs-Palast ist das Königliche Bootshaus. Hier kann man die reich verzierten königlichen Barkassen bewundern, die für königliche Prozessionen auf dem Chaophraya verwendet werden. Innerhalb der Stadtgrenzen Bangkoks gibt es über 300 faszinierende Tempel und Schreine. Am bekanntesten sind Wat Benchamabophit (Marmor-Tempel), Wat Arun (Tempel der Morgendämmerung) und Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddhas). Eine der größten Tempelanlagen des Landes ist Wat Pho. Die gesamte Anlage besteht aus über 30 Tempeln, von denen der Tempel des Liegenden Buddhas der größte ist. Mit einer Länge von über 44 m und einer Höhe von 15 m hat diese Buddhafigur unglaubliche Ausmaße. Die eindrucksvollen Tempelanlagen von Angkor Wat (s. Kambodscha) können mit einer Verbindung von Bangkok Airways bequem erreicht werden.
Ein Besuch der zahlreichen farbenfrohen Märkte ist ebenfalls zu empfehlen, besonders erwähnt seien hier die berühmten Schwimmenden Märkte. Allerdings sind sie in den letzten Jahren mehr und mehr zur Touristenattraktion geworden. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der Lak Muang (»Stadtstein«), der Erawan-Schrein, an dem tägliche frische Opfergaben dargebracht werden, und das Nationalmuseum. Im Suan Pakkard-Palast kann man wertvolle Antiquitäten besichtigen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das zu einem Kunstgewerbemuseum umgebaute Haus des amerikanischen Seidenhändlers Jim Thompson, der 1967 spurlos in Malaysia verschwand. Ebenso interessant sind der Bangkoker Zoo und die Schlangenfarm des Rotkreuzzentrums. Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten können überraschend groß sein; am besten benutzt man ein Taxi.

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