Archiv für die Kategorie „Griechenland“
internationaler Reiseverkehr – Griechenland
Flugzeug
Die nationale Fluggesellschaft heißt Olympic Airlines (OA) (Internet: http://www.olympicairlines.com/). Zahlreiche andere Fluggesellschaften, darunter Lufthansa (LH), Austrian Airlines (OS) und Swiss International (LX), bieten regelmäßige Verbindungen nach Griechenland an. Air Berlin (AB) fliegt von vielen deutschen Städten und von Zürich aus verschiedene Urlaubsziele in Griechenland an.
Aktueller Hinweis: Olympic Airlines wird zum 30. September aufgelöst. An ihre Stelle tritt die private Nachfolge-Fluggesellschaft Olympic Air.
Flughafengebühren
12 €.
Internationale Flughäfen
Athens International Airport S.A. (ATH) (Eleftherios Venizelos) (Internet: www.aia.gr) befindet sich in Sparta, 27 km südöstlich des Stadtzentrums (6-spurige Autobahnverbindung). Eine S-Bahn-Anbindung (Internet: http://www.proastiakos.gr/) im 15-Minutentakt zur Larissis Station (Hauptbahnhof) im Athener Stadtzentrum besteht (Fahrtdauer: 38 Minuten). Eine weitere S-Bahnlinie verkehrt im 2-Stundentakt nach Korinthos (Fahrzeit: 1 Std. 20 Min.). Die U-Bahnlinien 1 und 3 fahren alle 30 Minuten zum Syntagma-Platz im Stadtzentrum (Fahrzeit: 27 Min.).
Express-Linienbusse der Athener Verkehrsbetriebe OASA (Internet: www.oasa.gr) verkehren regelmäßig zwischen dem Flughafen und dem Athener Stadtzentrum:
Linie X92 fährt nach Kifisia (Fahrzeit: 45 Min.),
Linie X93 zum Athener Kifisos-Busbahnhof (Fahrzeit: 1 Std. 05 Min.),
Linie X94 zur Ethniki Amyna-Metrostation (Fahrzeit: 45-50 Min.),
Linie X95 zum Syntagma Platz (Fahrzeit: 1 Std. 10 Min.),
Linie X96 zum Hafen Piraeus (Fahrzeit: 1 Std. 30 Min.) und
Linie X97 zur Dafni-Metrostation (Fahrzeit: 1 Std. 10 Min.).
Expressbusse von Ktel (Internet: www.ktel.org) verbinden den Flughafen mit Orten in der Umgebung von Athen wie dem Fährhafen Rafina, Markopoulo, Lavrio, Kalyvia und Keratea. Alle Busse kommen an der Abflugsebene an und fahren an der Ankunftsebene (nahe Tür 3) ab.
Taxistände befinden sich vor den Abflugs- und Ankunftsbereichen. Limousinen mit Chauffeur stehen vor dem Ankunftsbereich zwischen den Türen 3 und 4 zur Verfügung.
Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shops, Boutiquen, Geschäfte, Zeitungs- und Buchläden, Restaurants, Bars, Banken (24 Std. geöffnet), Tourist-Information und Wechselstuben. Geldautomaten findet man in der Ankunfts- und in der Abflughalle. Behindertengerechte Toiletten, Wickeltische, Fundbüro im Hauptterminal, W-LAN-Internetzugang, Geschäftszentrum auf der Ankunftsebene.
Heraklion (HER) (Kreta) (Internet: www.hcaa-eleng.gr/irak.htm) liegt 5 km außerhalb der Stadt. Busse und Taxis vorhanden. Flughafeneinrichtungen: Cafeteria und Duty-free-Shop.
Thessaloniki Makedonia (SKG) (Internet: www.thessalonikiairport.gr) liegt 13 km südöstlich der Stadt. Die Buslinie 78 fährt stündlich vom Flughafen (vor der Check-In-Halle) zum Bahnhof im Stadtzentrum von Thessaloniki (Fahrzeit: 50 Min.). Taxis fahren in die Stadt (Fahrzeit: ca. 30 Min.), Taxistände befinden sich vor dem internationalen und nationalen Ankunftsbereich.
Flughafeneinrichtungen: Post, Banken, Apotheke, Tourist-information, Mietwagenschalter, Duty-free-Shops, Bars und Restaurants.
Korfu (CFU) (Kerkira) (Internet: www.corfu-airport.com) liegt 3 km außerhalb der Stadt. Linienbusse in die Stadt fahren in 500 m Entfernung vom Flughafengebäude ab. Taxistand, Flughafeneinrichtungen: Post, Wechselstube, Tourist-Information, Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Bars und Restaurants.
Rhodos (RHO) (Diagoras) (Internet: www.hcaa-eleng.gr/rhod.htm) liegt 16 km außerhalb der Stadt. Busse in die Stadt fahren stündlich von der Haltestelle in 300 m Entfernung vom Flughafengebäude ab. Taxistand. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Bank/Wechselstube, Bistros, Bar, Mietwagenschalter.
Weitere internationale Flughäfen sind: Chania (CHQ), Kalamata (KLX), Karpathos (AOK), Kavala (KVA), Kefalonia (EFL), Kos (KGS), Lesbos (Mytilini) (MJT), Mykonos (JMK), Preveza (Lefkos) (PVK), Thessaloniki (SKG), Samos (SMI), Skiathos (JSI), Thira (Santorini) (JTR) und Zakynthos (ZTH).
Schiff
Die größten griechischen Häfen sind Piräus, Thessaloniki und Volos, Igoumenitsa, Heraklion, Korfu, Patras und Rhodos. Frachtschiffe und Fähren legen von diesen Häfen u. a. nach Ägypten, Israel, Italien, Kroatien, Türkei, der Russischen Föderation und Zypern ab (Autofähren s. Bus/Pkw).
Zu den Reedereien, die Fährverbindungen zu griechische Häfen bieten, gehören u.a.:
Epirotiki (Internet: www.epirotikigroup.com),
Anek Lines (Internet: www.anek.gr/german),
Agoudimos Lines (Internet: www.agoudimos-lines.com),
Avontale Navigation,
Blue Star Ferries,
Medlink Lines,
Minoan Lines (Internet: www.minoan.gr),
Endeavor Lines und
Ventouris Ferries (Internet: www.ventouris.gr).
Griechenland ist u.a. bei den folgenden Kreuzschifffahrtsgesellschaften im Programm:
Celebrity Cruises (Internet: www.celebrity.com),
Crystal Cruises (Internet: www.crystalcruises.com),
Princess Cruises (Internet: www.princess.com),
Silversea (Internet: www.silversea.com),
Holland America Line (Internet: www.hollandamerica.com) und
Costa Cruises (Internet: www.costacruises.com).
Das Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) erteilt weitere Auskünfte.
Bahn
Die nationale Eisenbahngesellschaft ist die Hellenische Staatsbahn (OSE) (Internet: www.osenet.gr). Platzreservierung wird dringend empfohlen. Es gibt direkte Verbindungen zwischen Thessaloniki und Sofia, zwischen Thessaloniki und Istanbul, zwischen Thessaloniki und Ljubljana, zwischen Thessaloniki und Budapest und zwischen Thessaloniki und Zagreb.
Informationen über Fahrpläne, Spartarife und Autoreisezüge sind erhältlich von allen Informationsschaltern der Deutschen Bahn AG (Internet: www.bahn.de), der Österreichischen Bundesbahn (Internet: www.oebb.at) und der Schweizerischen Bundesbahnen (Internet: www.sbb.ch).
Fahrpreise und Ermäßigungen:
InterRail-Pässe sind gültig (Einzelheiten s. Deutschland). Liegewagen sind zuschlagpflichtig. Die Preise für die Fähren zwischen dem Festland und den griechischen Inseln sind ebenfalls nicht enthalten, einige Fährgesellschaften befördern InterRail-Reisende jedoch zu ermäßigten Preisen. Einzelheiten bei den Reedereien.
Der Balkan Flexipass erlaubt die uneingeschränkte Reise in Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Rumänien, Serbien, Montenegro und in der Türkei an 5, 10 oder 15 Tagern innerhalb eines Monats.
Mit dem CityStar-Angebot der OSE können bis zu 6 Personen zwischen Thessaloniki und Ljubljana, Thessaloniki und Bratislava, Thessaloniki und Budapest, Thessaloniki und Sofia oder zwischen Athen und Sofia Hin- und Rückfahrt antreten.
Bus/Pkw
Pkw: Einreise auf dem Landweg von der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien über Gevgeli/Evzoni (551 km von Athen) oder über Bitola/Niki (609 km von Athen); von Bulgarien über Koula/Promachon (736 km von Athen); von der Türkei über Edirne/Kastanea (996 km von Athen) oder über Ipsala/Kipi (892 km von Athen).
Fernbus: Mehrere Reiseunternehmen bieten Sonderfahrten nach Griechenland an. Eurolines-Busse (Internet: www.eurolines.com) fahren von und nach Griechenland. Nähere Informationen erteilen die Eurolines-Vertretungen in Deutschland (Deutsche Touring GmbH, Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Internet: www.deutsche-touring.com), Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH; Internet: http://eurolines.blaguss.at/index.php) und der Schweiz (Alsa + Eggmann, Internet: www.alsa-eggmann.ch).
Es gibt Autofähren von Italien nach Griechenland, die Ausgangshäfen in Italien sind Ancona, Bari, Brindisi, Triest und Venedig, griechische Zielhäfen sind Patras und Piräus. U. a. bedient Blue Star Ferries die Strecke Bari (Italien) – Igoumenitsa (Griechenland) – Patras (Griechenland). Es gibt auch Fährverbindungen von Heraklion nach Ancona und Brindisi, von Korfu nach Bari, Brindisi und Triest sowie von Rhodos nach Ancona.
Anek Lines (Internet: www.anek.gr),
Superfast Ferries (Internet: www.superfast.com),
Ventouris Ferries (Internet: www.ventouris.gr),
Endeavour Lines (Internet: www.ferries.gr/myway),
Agoudimos (Internet: www.agoudimos-lines.com) und
Minoan Lines (Internet: www.minoan.gr) verkehren ebenfalls zwischen Italien und Griechenland. Während der Sommermonate werden zudem Verbindungen von Ithaca und Kephalonia nach Brindisi angeboten. Weitere Autofähren verkehren zwischen Haifa (Israel) sowie Istanbul (Türkei) und Griechenland.
nationaler Reiseverkehr – Griechenland
Flugzeug
Olympic Airlines (OA) fliegt von Athen und Thessaloniki zu zahlreichen inländischen Destinationen. Regelmäßige inländische Flugverbindungen bietet auch Aegean Airlines (A3) (Internet: www.aegeanair.com) u.a. zu den Ägäischen Inseln (angeflogen werden u.a. die Kykladen, der Dodekanes, die Inseln der Nord-Ägäis und die Sporaden).
Aktueller Hinweis: Olympic Airlines wird zum 30. September aufgelöst. An ihre Stelle tritt die private Nachfolge-Fluggesellschaft Olympic Air.
Wasserflugzeuge fliegen vom Hafen Lavrio an der Südspitze der Halbinsel Attika zu den beliebten Inseln Mykonos, Santorin, Kos, Kalymnos und Paros. Weitere Flugverbindungen bestehen zwischen Korfu und Paxi sowie zwischen Patras, Kefallonia und Lefkas.
Air Sea Lines (Internet: www.airsealines.com) fliegt mit Wasserflugzeugen von Patras, Korfu und Lavrio unter anderem nach Kefallonia, Zakynthos, Ithaka, Mykonos, Santorin
und Kos.
Inland-Flughäfen
Insgesamt gibt es landesweit 36 inländische Flughäfen.
Schiff
Auf den meisten Strecken gibt es ganzjährig fahrplanmäßige Verbindungen mit Autofähren. Die wichtigsten Festlandshäfen sind Piräus, Lavrio und Rafina. Regelmäßige Verbindungen zu Inseln gibt es jedoch auch von kleineren Häfen wie Patras, Kyllini, Thessaloniki, Igoumenitsa, Alexandroupolis, Kavala sowie Volos. Weitere Informationen unter www.greekferries.gr.
Auf vielen Strecken verkehren große Katamarane als Schnellfähren, die etwa doppelt so teuer sind wie für konventinelle Fähren. Auf einigen Strecken sind auch Tragflügelboote verschiedener Reedereien unterwegs, die keine Fahrzeuge befördern. Sie verkehren vor allem im Archipel des Dodeskanes zwischen Rhodos, Kos und Patmos und fahren von dort auch weiter nach Ikaria und Samos.
Fahrkarten kauft man in den Büros der Reedereien am Kai. In den größeren Städten haben die Reedereien manchmal ein Büro in der Stadtmitte. Es gibt zwei bis drei Fahrpreisklassen auf den Fähren mit unterschiedlichem Komfort. Schlafkabinen kann man für längere Reisen buchen. Auf den meisten Schiffen gibt es Restaurants. In der Hauptsaison sollte man die Fahrkarten frühzeitig kaufen, da die Inselfähren oft ausgebucht sind.
Anmerkung (Schiff)
Fährstrecken:
Die Dodekanen-Inseln und die Kykladen-Inseln werden von Blue Star Ferries (Internet: www.bluestarferries.com) angelaufen.
Ab Piräus nach Kreta geht es mit den Minoan Lines (Internet: www.minoan.gr) oder den Anek Lines (Internet: www.anek.gr/german). Anek bedient auch die Strecke Piräus – Chania.
Ab Thessaloniki zu den Sporaden, Kykladen und nach Kreta fahren GA Ferries (Internet: www.ferries.gr/gaferries), die auch zahlreiche andere Strecken in Griechenland bedienen.
Hellenic Seaways (Internet: www.hellenicseaways.gr) fährt mit Schnellfähren u.a. von Piräus nach Chania sowie von Heraklion nach Santorin, Ios, Paros, Naxos und Mykonos.
Auf Tragflächenbooten, den Flying Dolphins der Hellenic Seaways, gelangt man schneller zu den Inseln. Die Fahrpreise sind etwas höher, man spart jedoch viel Zeit. Tragflächenboote legen auch von Zea Marina, Lavrio, Agios Konstandinos, Volos, Kimi (Euböa), Thessaloniki und Gytheion ab. Informationen von Dolphin Hellas, Tel: 21 09 22 77 72 (Internet: www.dolphin-hellas.gr).
Weitere Informationen zu detaillierten Routen sind beim griechischen Fremdenverkehrsamt erhältlich (s. Adressen).
Man kann große oder kleine Segelyachten mit oder ohne Mannschaft mieten. Das Fremdenverkehrsamt hat eine vollständige Liste der Firmen, die diese Art von Urlaub anbieten.
Bahn
Das griechische Schienennetz umfasst ca. 2.500 km. Die beiden zentralen Bahnhöfe in Athen sind Larissa (mit Zugverbindungen nach Nordgriechenland, Euböa, ins europäische Ausland und in die Türkei) und Peloponnissos (mit Zugverbindungen auf den Peloponnes).
Einzelheiten und Fahrkarten von der Hellenischen Staatsbahn (OSE) (Internet: www.osenet.gr).
Es gibt tägliche Zugverbindungen von Athen nach Thessaloniki, Livadia, Paleofarsala, Larissa, Plati, Edessa, Florina, Seres, Drama, Komotini und Alexandropoulis (Verbindungen von Thessaloniki und Larissa). Nach Süden gibt es täglich Zugverbindungen von Athen nach Kiato, Xylokastra, Diakofto, Patras, Olympia, Argos, Tripoli, Megalopolis und Kalamata.
Landschaftliche schöne Zugstrecken liegen u.a. zwischen Diakofto und Kalavryta (auf den Peloponnes) und ab Pilio (Thessaly) sowie durch das Nestos-Tal.
Fahrpreisermäßigungen:
Der Vergina Flexipass kombiniert Zugreisen, Hotelunterkunft, organisierte Ausflüge und eine Stadtbesichtigung in Athen. Er ist innerhalb von 1 oder 2 Monaten in ganz Griechenland an 3, 5 oder 10 Tagen in der 1. oder 2. Klasse gültig. Der Vergina Flexipass kann nur von Personen gekauft werden, die ihren Wohnsitz außerhalb von Griechenland haben.
Mit der InterCity 6+1 Karte erhält man 6 ermäßigte Zugfahrten und eine kostenlose Zugfahrt in InterCity-Zügen auf der Strecke zwischen Athen und Thessaloniki. Die Karte ist ein Jahr lang gültig.
Kinder unter 4 Jahren fahren kostenlos, Kinder zwischen 4 und 11 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50%.
Studenten erhalten eine Ermäßigung von 25% in allen Zügen.
Bus/Pkw
Pkw: Das Straßennetz umfasst insgesamt ca. 117.000 Kilometer und ist im Allgemeinen gut. Die Hauptverkehrsachsen führen von Athen nach Thessaloniki (E 75), von Athen nach Korinth (E 94), von Korinth nach Patras (E 65), von Korinth über Tripoli nach Kalamata (E 65), von Patras über Pyrgos nach Olympia (E 55), von Thessaloniki über Kavala nach Alexandroupoli (E 90), von Igoumenitsa im Nordwesten bis nach Kipi an der türkischen Grenze über Thessaloniki und Kavala(Egnatia Odos-Autobahn A2a) und von Chania nach Agios Nikolaos (E 75).
Es besteht eine wichtige Straßenverbindung durch die Brücke über den Golf von Korinth, die den Peloponnes mit der nordwestgriechischen Küste verbindet. Die Brücke ist mautpflichtig: Entfernungen von Athen: Thessaloniki: 511 km; Korinth: 85 km; Igoumenitsa: 587 km; Delphi: 165 km.
Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte (Tel: 21 09 60 12 66. Internet: www.adac.de).
Die Busverbindungen auf den Inseln richten sich nach Bedarf, Fahrpläne sollten sorgfältig gelesen werden. Busfahrkarten sind günstig. Busse der Hellenischen Staatsbahn (OSE) fahren vom Athener Bahnhof in der Karolou-Straße nach Nordgriechenland und zum Peloponnes vom Bahnhof in der Sina-Straße. Busauskunft beim Fremdenverkehrsamt (Syntagma-Platz, Athen), am Busbahnhof in der Liossion-Straße oder am Bahnhof in der Kifissou-Straße.
Taxis sind recht preiswert, Fahrpreise werden nach der Kilometerzahl berechnet. Zuschläge sind vom/zum Bahnhof, Hafen und Flughafen zu bezahlen. Taxis werden häufig mit anderen Fahrgästen geteilt. Nachttarif: zwischen 01.00-06.00 Uhr, doppelter Fahrpreis zwischen 02.00-04.00 Uhr.
Mietwagen: Die meisten Autovermieter haben landesweit Niederlassungen. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt oder vom Griechischen Autovermieter-Verband (Tel: 21 09 94 28 50).
Der E.L.P.A. (griechischer Automobilklub) betreibt einen Straßennotdienst auf den Hauptverkehrsstraßen. Kontaktadresse: E.L.P.A., 395 Messogion-Straße, GR-153 43 Athen. Tel: 21 06 06 88 00. (Internet: www.elpa.gr).
Die Pannenhilfe erreicht man unter der gebührenfreien Telefonnummer 104 00. In den größeren Städten stehen Reparaturwerkstätten zur Verfügung.
Verkehrsbestimmungen:
- Kinder unter 10 Jahren müssen auf dem Rücksitz fahren;
- Anschnallpflicht;
- Promillegrenze: 0,5? (0,2? für Motorradfahrer und Fahranfänger);
- Mobiltelefonieren ist nur mit einer Freisprechanlage erlaubt;
- Gefüllte Benzinkanister dürfen nicht im Fahrzeug mitgeführt werden.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h
auf Autobahnen: 130 km/h;
auf Landstraßen: 90 bzw. 110 km/h
Andere Geschwindigkeitsbegrenzungen für Motorräder.
Unterlagen: Nationaler Führerschein für EU-Staatsbürger. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern.
Stadtverkehr
Athen
Die Attiki Odos, eine sechsspurige Ringautobahn, erleichtert den Verkehrsfluss im Großraum Athen.
Busse: Es gibt mehrere Busdienste um Athen und Attika. Das Athener Terminal in der Mauromateon Straße (Areos Park) bietet regelmäßige Verbindungen nach Amfiaraio, Marathonas, Nea Makri, Porto Rafti, Ramnous und Sounio. Trolley-Busse (ILPAP) und Linienbusse fahren häufig auch Touristenattraktionen und Sehenswürdigkeiten an. Fahrkarten können bei der Athens Urban Transport Organisation (OASA) an zahlreichen Ständen in der ganzen Stadt erworben werden. Weitere Informationen erteilt die OASA, 15 Metsovou Straße, GR-10682 Athen. Tel: 21 08 83 60 76. (Internet: www.oasa.gr).
Metro: Athen hat ein zuverlässiges U-Bahn-System mit drei Hauptlinien. Die sanierte Linie 1 (ISAP) verläuft von Nord nach Süd zwischen Athen (Stadtteil Kifissa) und Piräus. Die Linie 2 (AMEL) fährt zwischen Ag.Antonios und Ag.Dimitrios/Al.Panagoulis und Linie 3 (AMEL) zwischen Egaleo und dem Flughafen. Fahrkarten können an jeder AMEL- und ISAP-Station gekauft werden. Fahrplaninformationen erteilt die Attiko Metro (Internet: www.ametro.gr) oder OASA (Adresse s.o.).
Die Straßenbahn (Internet: www.tramsa.gr) verbindet das Stadtzentrum mit den südlichen Vororten Athens.
Taxis sind nach europäischem Standard relativ günstig. Die Taxis sind gelb und mit einem Taxameter ausgestattet. Taxifahrer nehmen gern unterwegs Fahrgäste mit annähernd gleichem Fahrziel auf. Das ist zwar nicht zulässig, aber üblich. Jeder Fahrgast zahlt auch dann für seine Strecke den normalen Preis.
Einreisebestimmungen – Griechenland
Anmerkung
Griechenland ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens.
Reisepass
Allgemein erforderlich, muss noch 3 Monate über den Aufenthalt hinaus oder nach Ablauf des Visums gültig sein.
Ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, die mit einem während des Aufenthalts gültigen Personalausweis/Identitätskarte einreisen können:
EU-Länder und Schweiz.
Hinweis zu den Reisedokumenten
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab. Deshalb sollte man sich vor Antritt der Reise bei der Fluggesellschaft erkundigen.
Einreise mit Kindern
Deutsche: Deutscher Kinderausweis (mit Lichtbild) oder Kinderreisepass oder Personalausweis.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Personalausweis oder (Kinder)-Reisepass. Der Eintrag des Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils ist (ab 10 Jahren mit Lichtbild) bis zum vollendeten 11. Lebensjahr ausreichend.
Schweizer: Identitätskarte oder Reisepass.
Türken: Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Falls nur mit einem sorgeberechtigten Elternteil gereist wird und der nichtmitreisende sorgeberechtigte Elternteil Grieche/in ist, empfiehlt sich (bei sehr kleinen Kindern) eine formlose Einverständniserklärung in griechischer Sprache mitzuführen.
Visum
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genanten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
(a) EU-Länder und Schweiz;
(b) [1] Türkische Staatsangehörige, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengenland besitzen.
Transit
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, den Flughafen nicht verlassen und innerhalb von 48 Stunden weiterfliegen, benötigen kein Transitvisum.
Schengen-Visum
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei den griechischen Vertretungen in Deutschland und Österreich Visa nur mehr in Individualfällen ausgestellt.
Visaarten
Touristen- und Transitvisum.
Gültigkeitsdauer
Bis zu 90 Tage Aufenthalt, je nach Nationalität unterschiedlich. Transitvisum: max. 5 Tage (der Einreisetag zählt mit).
Antragstellung
Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers (s. Adressen).
Aufenthaltsgenehmigung
Bei Aufenthalten von mehr als 3 Monaten muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden. Anträge an die zuständige konsularische Vertretung.
Bearbeitungszeit
Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.
Einreisebeschränkungen
Einreise- und Transitverbot für Inhaber von Reisepässen, die von den Behörden u.a. folgender Länder ausgestellt wurden:
(a) Türkische Republik Zypern;
(b) Türkei, deren Reisepässe Visa oder Sichtvermerke enthalten, die auf einen Besuch der Türkischen Republik Zypern schließen lassen;
Ausreichende Geldmittel
Staatsbürgern bestimmter Länder, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, kann die Einreise verweigert werden. Ausgenommen sind EU-Bürger, Schweizer, Liechtensteiner, Norweger und Isländer.
Impfungen
Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Einreise mit Haustieren
Für Papageien und Sittiche aus allen Ländern wird pro Tier ein Gesundheitszeugnis benötigt aus dem hervorgeht, dass das Tier keine Papageienkrankheit hat und, dass das Herkunftsland frei von der Papageienkrankheit ist.
Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und aus nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen Heimtierausweis (pet pass) und müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Für Hunde, Katzen und Frettchen sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten gilt die folgende zusätzliche Vorschrift:
Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden.
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis (pet pass), der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.
Währung – Griechenland
Währung
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Geldwechsel
Ausländische Währungen und Reiseschecks können bei allen Banken, Sparkassen und Wechselstuben umgetauscht werden. Es lohnt sich, vor dem Umtausch die Wechselkurse zu vergleichen, da diese von Bank zu Bank unterschiedlich sein können. Banken erheben eine Wechselgebühr.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard
Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und Pin-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden.
Kreditkarten
Diners Club, Visa, American Express, MasterCard, Eurocard und andere größere Kreditkarten werden in den meisten Hotels, Geschäften, Reisebüros, Restaurants und Autoverleihfirmen (weniger an Tankstellen) akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Reiseschecks
Reiseschecks aller größeren Währungen werden fast überall (in den meisten Hotels, Geschäften, Reisebüros, Restaurants und Autoverleihfirmen) akzeptiert und können am einfachsten in griechischen und internationalen Banken, in Wechselstuben und in großen Hotels umgetauscht werden. Banken berechnen eine Umtauschgebühr von 2%. Der Reisepass muss bei jedem Umtausch vorgezeigt werden.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Do 08.00-14.00, Fr 08.00-13.30 Uhr. Während der Hauptsaison sind viele Banken auf den größeren Inseln zum Geldumtausch auch nachmittags und abends geöffnet.
Gesundheitshinweise – Griechenland
Erforderliche Impfungen
Vorsichtsmaßnahmen
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird vor allem im Juni und Juli im Norden des Landes westlich von Thessaloniki durch Zecken übertragen. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung dringend zu empfehlen. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt auf dem Festland, den Ionischen Inseln und Kreta vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden. Besonders Kinder und Jugendliche sollten einen Impfschutz haben. Aktueller Hinweis: Nach aktuellen Empfehlungen gilt die Meningitis-Impfung bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten). Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.
Anfang Juli 2008 ist aus dem Nordosten Griechenlands ein gesicherter Todesfall an Krim-Kongo-hämorrhagischem Fieber gemeldet worden. Die Übertragung des Virus erfolgt gewöhnlich über Zecken, gelegentlich bei engem Kontakt und Pflege auch von Mensch zu Mensch. Das Risiko für Touristen ist gering, wegen Übertragung auch anderer Krankheitserreger ist ein guter Schutz vor Zeckenstichen (z.B. Repellentien, festes Schuhwerk, lange Hosen) bei entsprechenden Aktivitäten sinnvoll und dringend zu empfehlen. Zudem sollten saugende Zecken (möglichst mit geeigneter Pinzette) rasch entfernt werden.
Das durch Mücken übertragene Kala Azar kommt vor allem im Süden und auf den Inseln (einschließlich Kreta) vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Gesundheitsvorsorge
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Aushelfender Träger ist die Sozialversicherungsanstalt (Idryma Koinonikon Asfaliseon IKA). Die EHIC muss im Krankheitsfall in der Notaufnahme oder beim Vertragsarzt vorgelegt werde. Die Behandlung ist kostenfrei.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Achtung: Reisende, die für Griechenland ein Visum benötigen, müssen über eine in Griechenland gültige Reisekrankenversicherung verfügen.
Medikamente müssen z. T. selbst bezahlt werden (25%, bis auf Ausnahmen (0 oder 10%)). Apotheker sind berechtigt, Diagnosen zu stellen und bestimmte Medikamente zu verschreiben.
Auf abgelegenen Inseln ist die Krankenversorgung zum Teil weniger gut.
Vogelgrippe
Mit dem Nachweis von Influenza A (H5N1) auf einer Putenfarm der Insel Chios ist der Erreger am 17. Oktober 2005 erstmals in einem Land der EU aufgetreten. Im Februar 2006 verendeten in Griechenland mehrere Schwäne an dem auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Anmerkung
[1] Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch bei der Akklimatisierung leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Tage des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Hinweis
Erste-Hilfe-Dienst:
Tel: 166 im Bereich Athen.
Land und Leute – Griechenland
Essen & Trinken
In den Restaurants und Tavernen werden im Allgemeinen einfache Gerichte serviert. Es gibt kaum Soßen, dafür wird großzügig einheimisches Olivenöl verwendet. Viele Gerichte werden auf dem Holzkohlegrill zubereitet. Speisen wie Dolmades (gefüllte Weinblätter), Moussaka, Souflaki und Avgolemono (Suppe) sind überall erhältlich. Zu den Spezialitäten gehören auch Taramosalata (rosa Fischrogenpaste mit Zitronensaft), Kalamari (Tintenfisch), Tzatziki (Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Gurke und Dill) und Fischgerichte aller Art. Salate sind oft mit Feta (Schafs- und Ziegenkäse) und Olivenöl zubereitet. Oliven sind preiswert und überall erhältlich. Im Sommer gibt es viel frisches Obst, vor allem Wassermelonen, im Spätsommer auch köstliche Feigen und Kaktusfrüchte. Einige Restaurants bieten auch internationale Gerichte an. Restaurants sind oft zwischen 12.00 und 15.00 Uhr zum Mittagessen und 21.00-24.00 Uhr zum Abendessen geöffnet.
Getränke: Das bekannteste griechische Getränk ist Retsina, der Wein, der unter Verwendung von Pinienharz hergestellt wird. Ouzo, der Anisschnaps, wird mit Wasser gemischt. Raki (Branntwein) ist scharf und feurig. Griechischer Kaffee wird stark und süß getrunken. Das einheimische Bier ähnelt dem Pilsner. Die Öffnungszeiten der Bars sind je nach Region und den örtlichen Vorschriften verschieden.
Nachtleben
Das Nachtleben konzentriert sich auf die größeren Städte und die Urlaubsorte, in denen es Diskotheken und Konzerte gibt. Örtliche Tavernen und Restaurants bieten oft Live-Musik an, griechische Volksmusik und Bouzouki-Musik ist besonders beliebt.
Einkaufstipps
Spitze, Metallarbeiten, Keramik, Kleidung, Strickwaren, Läufer und Decken, Lederwaren, einheimische Weine und Spirituosen. In Athen kann man sowohl Luxusgüter als auch Kunstgewerbeartikel der verschiedenen Regionen kaufen.
Anmerkung: Antiquitätenimitationen aller Art werden zum Kauf angeboten. Die Ausfuhr echter Antiquitäten ist strengstens verboten.
Die Öffnungszeiten der Geschäfte hängen von der Jahreszeit, Region und Ladenart ab. Allgemeine Öffnungszeiten sind jedoch zumeist: 08.00-14.30 Uhr Mo, Mi, und Sa und 17.30-20.30 Uhr; Di, Do und Fr.
Sport
Für Wassersport ist sowohl an der Küste als auch auf den Inseln bestens gesorgt. In den großen Hotels kann man oft Ausrüstungen mieten oder Kurse buchen.
Tauchen: Atmungsgeräte sind nur in bestimmten Gebieten zugelassen. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt oder den örtlichen Hafenbehörden.
Fischfang: In den Sommer- und Herbstmonaten sind die griechischen Gewässer besonders fischreich. Boote und Ausrüstungen können in fast allen Dörfern gemietet werden. Anfragen können an den Amateurangler- und Wassersportklub, Akti Moutspoulou, Piräus gerichtet werden.
Es gibt mehrere Tennisklubs, und in Attika, Thessaloniki und auf Korfu auch Reitställe.
Bergsteigen und Bergwandern werden immer beliebter.
Höhlenwanderungen bieten sich an, in Griechenland gibt es über 7000 Tropfsteinhöhlen; auch Unterwasserhöhlen können erforscht werden. Informationen erteilt die Hellenic Speleological Society, (Odos Sina 32, GR-10672 Athen. Tel: 21 03 61 78 24. Fax: 21 03 64 34 76. E-Mail: . Internet: www.speleologicalsociety.gr).
Golfspielern steht der Glifada-Golfplatz in Athen zur Verfügung. Golfklubs gibt es auch auf Rhodos, Korfu und Chalkidiki.
Skilaufen ist in einigen Gebieten in den Monaten Dezember bis März möglich. Einzelheiten vermittelt die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr.
Veranstaltungskalender
Jan. Festessen des Heiligen Basilius (nach byzantischer Tradition wird die Neujahrstorte verteilt; Glück wird demjenigen zugesprochen, der das versteckte Geldstück erhält), landesweit. 6. Jan. Epiphanias (Kreuze werden in Flüsse, Seen und ins Meer geworfen, um die Gewässer zu segnen), landesweit. Jan. Gynaecocratia (”Frauenherrschaft”; das Matriarchat wird mit einem Rollentausch gefeiert), Komotini, Xanthi, Kilkis und Serres. Febr. Karneval, Athen. März Dokumentarfilmfestival, Thessaloniki. Mai Buchmesse, Thessaloniki. Mai-Sept. Lycabettus Festival, Athen. Jun.-Aug. Hellenisches Festival, Athen und Epidaurus. Jun. Fête de la Musique, Athen. Jul. Rockwave Festival, Athen. Sept. Spartathlon: Ultramarathon auf historischer Strecke, Athen bis Sparta. Nov. Internationales Filmfestival, Thessaloniki. Jun.-Sept. Petra Festival, Athen.
Ausführliche Informationen sind von den griechischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Die Griechen sind sich ihres reichen historischen und kulturellen Erbes sehr bewusst. Traditionen und Gebräuche variieren regional, aber eine nationale Einheit macht sich überall bemerkbar. Die griechisch-orthodoxe Kirche übt besonders in den ländlichen Gegenden einen starken Einfluss aus. Das Zurückwerfen des Kopfes bedeutet »Nein«. Freizeitkleidung ist angemessen.
Rauchverbot: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden, einschließlich Cafés, Bars und Restaurants, ist das Rauchen untersagt.
Trinkgeld: Im Restaurant sind ca. 10% üblich, in der Taverna umgerechnet nur 1 €. Im Taxi wird aufgerundet. Das Zimmermädchen erhält am Abreisetag ein kleines Trinkgeld.
Wirtschaft – Griechenland
Wirtschaftslage
Der Anschluss an die EU hat die Wirtschaft des traditionellen Agrarlands angekurbelt, besonders die Wirtschaftszweige Textilien, Bergbau, Metallverarbeitung, Chemikalien, Stahl und Lebensmittelverarbeitung. Das Wirtschaftswachstum verzeichnete für 2003 einen Anstieg um 4,5% und war damit das höchste in der Eurozone. 2004 schwächte sich das Wachstum wieder etwas ab und sank 2005 auf 3,3 %. Große Probleme bereitet der Staatshaushalt. 2004 betrug die Neuverschuldungsquote Griechenlands gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 5,5%. Das ist die bislang höchste in der Eurozone verbuchte Rate. Gegen Griechenland läuft ein Defizitverfahren und das Land ist unter eine Haushaltsüberwachung gestellt.
Die Arbeitslosenquote lag 2003 bei 9,5% und bis 2005 auf 10,8 %. Damit lag sie auch 2005 wieder über dem EU-Durschnitt.
Insgesamt wies der Außenhandel im Jahr 2005 trotz Verbesserungen beim Export erneut eine negative Bilanz aus: Ausfuhren in Höhe von 14,2 Mrd. € (Zuwachs um +12,2%) standen Einfuhren in Höhe von rund 41,7 Mrd. € (Zuwachs von +9,6%) gegenüber.
Wichtige Wirtschaftszweige
Der Dienstleistungssektor ist der bedeutendste Wirtschaftszweig, er beschäftigt knapp die Hälfte aller Erwerbstätigen und erwirtschaftet ca. 71,7 % (2005) des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im Rahmen der Dienstleistungen dominiert der Tourismusbereich: Ca. 14,7 Mio. Touristen, haben im Jahr 2003 Griechenland besucht. Jedoch stagnieren in den letzten Jahren die Einnahmen aus dem Tourismus mit leicht rückläufiger Tendenz. 2005 kamen nur noch 14 Mio. ausländische Besucher ins Land. 2003 lag der Anteil des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch bei 15 %.
Daneben spielen Schifffahrtsunternehmen als Wachstumsmotor weiterhin eine wichtige Rolle. Griechenlands Handelsflotte ist eine der größten der Welt. Dennoch haben griechische Unternehmen Probleme, auf dem europäischen Markt Anschluss zu finden. Gründe hierfür sind einerseits die hohen Transportkosten, die aufgrund der geographischen Lage anfallen, und andererseits die verhältnismäßig große Anzahl von Kleinbetrieben. Die wirtschaftliche Struktur ist auch heute noch von diesen Kleinbetrieben und von der Landwirtschaft geprägt. Die Vielzahl gering mechanisierter Kleinbetriebe in der Landwirtschaft kann in ihrer Produktivität meist nicht mit vergleichbaren Betrieben aus anderen EU-Ländern konkurrieren. In der Landwirtschaft sind noch 12 % (2005) der Erwerbstätigen beschäftigt, der Anteil am BIP beträgt etwas mehr als 6 % (2005).
Die wichtigsten Exportgüter Griechenlands sind Textilien, Erdölprodukte, Aluminium, Zement, Tabak, Olivenöl, Obst und Tomatenprodukte.
Wirtschaftspolitik
Erfolgreichen Privatisierungsbemühungen in den Bereichen Telekommunikation und Banken folgt nun als nächstes der Energiesektor. Im Jahr 2006 will die Regierung, wie schon im Jahr zuvor, Privatisierungserlöse in Höhe von 1,6 Mrd. € erzielen; 2005 wurde dieses Ziel um 55 Mio. überschritten. Entbürokratisierung, Steuersenkungen und ein neues Entwicklungsgesetz haben zum Ziel, Griechenland wieder attraktiver für ausländische Direktinvestitionen zu machen und griechische Exporte zu steigern. In der Vergangenheit haben steigende Lohnkosten bei unterdurchschnittlicher Produktivitätssteigerung und bei wachsender Konkurrenz der Nachbarstaaten zu nur geringen Investitionen geführt und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes nicht wie erhofft gestärkt.
Nachdem Neuberechnungen der griechischen Haushaltszahlen für die Jahre 1999 bis 2004 zu höheren Defiziten und Schuldenquoten als ursprünglich angegeben führten, versucht die Regierung nun durch eine behutsame Haushaltssanierung die Erfordernisse des europäischen Stabilitäts- und Wachstumtspaktes zu erfüllen und gleichzeitig die Wirtschaft zu weiterem kräftigen Wachstum zu stimulieren.
Handelspartner
Die bedeutendsten Handelspartner sind neben den EU-Ländern Bulgarien, Zypern, die Türkei und die USA.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Vereinte Nationen, EU, NATO, WEU, Europarat, OECD, WTO, UNCTAD, ECE, IAEA, IPU, ILO, WHO und andere Sonderorganisationen der Vereinten Nationen, BSEC (Schwarzmeerkooperation)
Umgangsformen
Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. Termine müssen im Voraus vereinbart und am vorhergehenden Wochentag bestätigt werden. Pünktlichkeit wird gern gesehen, jedoch nicht immer eingehalten. Zahlreiche Geschäftsleute sprechen außer Griechisch auch Französisch, Englisch oder Deutsch.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Kontaktadressen
Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer
Doryleou 10-12/IV, GR-11521 Athen
Tel: 21 06 41 90 00. Fax: 21 06 44 51 75.
E-Mail: -germany.de
Internet: www.german-chamber.gr
Zweigstelle in Thessaloniki.
Athens Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer von Athen)
Odos Akademias 7, GR-10671 Athen
Tel: 21 03 60 48 15-9. Fax: 21 03 61 64 08.
E-Mail:
Internet: www.acci.gr
Konferenzen/Tagungen
Griechenland verfügt landesweit über zahlreiche Tagungs- und Konferenzeinrichtungen. Auch auf entsprechend ausgerüsteten Schiffen, die zwischen Inseln verkehren, können Tagungen abgehalten werden. Informationen erteilt die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr (s. Adressen).
Der Dodekanes
Südöstlich des griechischen Festlandes liegen die zwölf Inseln des Dodekanes.
RHODOS ist die größte Insel des Dodekanes. Hier stand einst der berühmte, 35 m hohe Koloss von Rhodos, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Die Küste ist 370 km lang, das Straßennetz ausgezeichnet und die Busverbindungen zwischen den Städten und Dörfern funktionieren reibungslos. Die Inselhauptstadt heißt ebenfalls Rhodos, liegt an der Nordspitze der Insel und besteht aus Neustadt und Altstadt. Die Neustadt bietet moderne Luxushotels mit Swimmingpools und breiten Geschäftsstraßen. Die Altstadt hingegen, die von den Mauern einer mittelalterlichen Festung umgeben ist, lädt zu einem Bummel durch die schmalen, kopfsteingepflasterten Gassen ein. Das Ritterkrankenhaus aus dem 15. Jahrhundert ist heute ein Archäologisches Museum, das die Aphrodite von Rhodos beheimatet. Der Palast der Großen Meister beherbergt eine herrliche Sammlung an Möbeln aus dem 16. und 17. Jh. sowie Mosaikfußböden aus römischer Zeit. 2 km außerhalb der Stadt liegt die Akropolis des alten Rhodos mit zahlreichen eindrucksvollen Ruinen, einschließlich des Apollotempels, eines Theaters und Stadions aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die Ruinen des antiken Ialisos liegen in Filerimos, 15 km von Rhodos (Stadt) entfernt. 25 km südwestlich von Ialissos liegt Kamiros, eine der wenigen archäologischen Ausgrabungsstätten Griechenlands, an der man noch viele gut erhaltene Gebäude und Monumente aus der hellenischen Zeit bewundern kann.
In der Akropolis von Lindos, 56 km südöstlich von Rhodos, gibt es auch noch einige Baudenkmäler der Antike.
Urlaubsorte
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Faliraki, Ixia, Kalithea, Kremasti, Afandou Golf, Ialisos, Kritina, Lindos und Profitis Elias.
Rhodos ist auch bei Sportlern beliebt. Gute Fischgründe gibt es bei Lindos, Kameiros und Genadi.
Busfahrten mit Führung
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Halbtags: Täglich eine Stadtrundfahrt. Ausflüge nach Lindos, Kamiros, Ialisos, zum Schmetterlingstal sowie »Rhodos bei Nacht« mit Abendessen und Folkloretänzen. Ganztags: Eine Besichtigungstour der byzantinischen Baudenkmäler.
Kreuzfahrten
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Ganztagestouren entlang der Küste von Rhodos nach Simi und Panormitis sowie Ausflugsfahrten mit Führung nach Kos, Chalki, Tilos, Nissiros und Patmos.
Kreta
KRETA ist die südlichste und größte griechische Insel, wodurch das Klima auch etwas anders ist als auf anderen griechischen Inseln. So herrscht im Norden Kretas Mittelmeerklima und im Süden ist es afrikanisch heiß. An der Nordküste liegen die modernen Ferienzentren, unweit der Überreste alter Zivilisationen – minoische Paläste, byzantinische Kirchen, venezianische Festungen – aber auch die Schauplätze neuzeitlicher Unruhen. Kreta ist in vier Bezirke aufgeteilt: Chania, Rethymnon, Heraklion und Agios Nikolaos.
Heraklion ist die größte und lebhafteste Stadt. Im Bezirk von Heraklion befinden sich drei wichtige Stätten minoischer Kultur (Knossos, Malia und Phaetos). Die Ruinen von Knossos, die angeblichen Überreste des Labyrinths, sind wohl das berühmteste Wahrzeichen.
Östlich von Heraklion liegt Agios Nikolaos, eines der bekanntesten Urlaubsgebiete der Insel. Der Bezirk Rethymnon verbindet die sanfte Hügellandschaft der Nord- und Südküste mit den eindrucksvollen Schluchten der Idi- und der Weißen Berge. Die Bezirkshauptstadt Rethymnon liegt an der Nordküste. Den Hafen schützt eine gut erhaltene venezianische Festung. Wie in den anderen Städten der Nordküste spiegelt sich auch hier der venezianische Einfluss in der Architektur wider.
Elounda und Ierapetra sind die größten Ferienzentren der Region Lassithi. Im Westen der Insel liegt der fruchtbare Bezirk Chania. Die Bezirkshauptstadt trägt den gleichen Namen. Ihre Architektur ist eine Mischung aus moderner, neoklassizistischer und venezianischer Architektur. In der Umgebung liegen die Ferienzentren Platanas, Maleme und Kolimbari. Zu den Ausflugszielen zählen die Süßwasserquellen bei Falarsana und die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht.
Urlaubsorte
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Agia Galini, Agia Mannia, Agia Plagia, Amnissos, Amoudara, Gouves, Kokini Hani, Limenas Hersonissou, Malia, Sitia und Stalida.
Die Ionischen Inseln
Die Ionischen Inseln liegen vor der Westküste Griechenlands. Diese Inseln hatten lange Zeit wenig Kontakt miteinander und haben sich daher recht unterschiedlich entwickelt.
KORFU (KERKIRA) ist die nördlichste der Ionischen Inseln. Die Hauptstadt heißt ebenfalls Kerkira und hat zwei Häfen mit großen venezianischen Festungen. Wie in vielen Hauptstädten der Ionischen Inseln gibt es auch hier breite Alleen, große Plätze, darunter eine Spianada oder Esplanade, gepflasterte Gassen, Bögen und Kolonnaden. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Archäologische Museum, das Museum für asiatische Kunst, das schöne, 1663 im venezianischen Stil erbaute Rathaus, die byzantinische Kirche von St. Jason und Sosipater aus dem 12. Jahrhundert und die Kirche des St. Spiridon. Gute Straßen führen von der Hauptstadt zu den Häfen Roda, Kassiopi und Douloura, in denen man gut fischen und schwimmen kann; außerdem zu ursprünglichen Dörfern im Landesinneren wie z. B. Ano Korakiana, Ano Garouna, Doukades, Agii Douli und Pelekas. Der beste Golfplatz Korfus liegt auf den Ropa-Wiesen (Livaditou Ropa) im Pelekas-Bezirk.
Urlaubsorte
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Kanoni in der Nähe des Mönchsklosters Vlaherni, Perama, Benitses, Moraitika, Messongi, Dassia, Gouvia, Gastouri mit dem Museumspalast (dem Achilleion), Ipsos und Paleokastritsa.
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PAXI ist nur etwa 8 km lang und hat stille Sandstrände, Buchten, Felsküsten und Höhlen. In Ozia gibt es Mineralquellen. An der Ostküste liegt der Hauptort Gaios. Motorboote fahren zur kleinen Insel Antipaxi südlich von Paxi.
LEFKAS (LEFKADA) ist durch einen langen Damm mit dem Festland verbunden. Vom Berg Stavrota in der Inselmitte aus kann man zu Erkundigungsfahrten und Bergwanderungen aufbrechen. Gute Badestrände und Fischgründe befinden sich in den Dörfern Agios Nikitas an der Nordwestküste, Ligia an der Südostküste und Vassiliki an der Südwestküste. Vassiliki ist von hohen Klippen umgeben und hat einen stillen und sauberen Strand. Von hier aus kann man in einer halbstündigen Bootsfahrt die Leukalischen Felsen erreichen, auf denen sich einst der Tempel des Apollon Leukatas befand.
Die größte Ionische Insel ist KEFALONIA, ihre Hauptstadt heißt Argostoli. Nach einem Erdbeben sind von der venezianischen Inselstadt nur noch die Bogenbrücke und der Obelisk erhalten geblieben. Schöne Strände gibt es in Makri und Plati, Afratos, Nea Skala, Assos, Fiskardo und in der Region Palli in der Nähe des Mönchsklosters von Kepourio. Die Insel verfügt über ein gutes Straßennetz über das man die Höhle bei Melissani erreichen kann, in der sich ein See befindet. Weitere Naturerscheinungen sind die Tropfsteinhöhle von Drogorati mit ihren zahlreichen Stalagmiten und Stalaktiten sowie der Fels Kounopetra. Dieser befindet sich im Meer vor Lixouri und schwingt angeblich synchron zum Rhythmus der Wellen.
ITHAKA (ITHAKI) liegt ca. 4 km östlich von Kefalonia und ist bekannt als die Heimat von Odysseus, dem Helden des Trojanischen Krieges. Die Inselhauptstadt Ithaki (Vathi) ist klein und ihre weißen Häuser liegen in einem ansteigenden Halbkreis an einem Ende der Bucht. Unweit hiervon liegt die Nymphen- bzw. Marmorgrotte, wo Odysseus seine phäakischen Geschenke versteckt haben soll. Vom Glockenturm der Klosterkirche Katharon hat man einen wunderbaren Blick über die gesamte Insel und bei klarer Sicht sogar bis zum Golf von Patras. Sandstrände gibt es in der Umgebung der fast noch unberührten Fischerdörfer Kioni und Frikes. Von hier aus führt eine Straße zu den Höhlen von Loizos, in denen Zeugnisse der Verehrung von Artemis, Hera und Athene gefunden worden sind.
ZAKYNTHOS mit der gleichnamigen Inselhauptstadt ist die südlichste Insel der Ionischen Gruppe. Die venezianische Festung auf dem Hügel über der Hauptstadt bietet einen schönen Blick über die Bucht. Die Stadt beherbergt ein Museum mit einer guten Gemäldesammlung der Ionischen Schule. Im Südosten liegt der Strand von Laganas. Weitere Sandstrände sind Alikanas, Alikes und Tsilivi.

